"Wir sehen den Menschen als Ganzes."

Interview: Susanne Rothe, 3&50exklusiv

Mitten im Herzen Bonns liegt das Urologische Zentrum Bonn Friedensplatz. Ein kompetentes und freundliches Team, modernste Verfahren und Geräte, eine entspannte Atmosphäre – Patienten und Patientinnen mit urologischen Erkrankungen oder Problemen sind hier bestens aufgehoben. Unter Leitung von Dr. Matthias Schmidt wird im Urologischen Zentrum Bonn das gesamte Spektrum einer modernen und innovativen urologischen Facharztpraxis angeboten. Im Fokus dabei: der Mensch als Ganzes. 

Es ist sehr wichtig, dass sich die Patienten bei uns wohlfühlen und uns vertrauen", betont Dr. Schmidt. "Gerade der Besuch beim Urologen ist oftmals mit Schamgefühlen behaftet. Über Inkontinenz oder Unfruchtbarkeit spricht niemand gerne. Das verstehen wir und bereiten unseren Patienten eine entspannte Atmosphäre. Außerdem planen wir viel Zeit für Gespräche und Beratung ein." Dr. Matthias Schmidt und sein Team schaffen ein Vertrauensverhältnis zu ihren Patienten, das auf Offenheit, Kompetenz und langjähriger Erfahrung beruht. Das Urologische Zentrum Bonn ist auf dem Gebiet der urologischen Onkologie führend. „Die Diagnose einer Krebserkrankung – zum Beispiel der Blase oder der Niere – verändert für die Betroffenen und auch für ihre Familien das Leben schlagartig“, betont Dr. Matthias Schmidt. Der inzwischen häufigste bösartige Tumor des Mannes ist das Prostatakarzinom. "Bei frühzeitiger Diagnose können jedoch mehr als 90 Prozent dieser Patienten geheilt werden. Die Medizin hat gerade bei der Behandlung des Prostatakrebses große Fortschritte gemacht. Wir setzen hier modernste Diagnosemethoden und Behandlungsverfahren ein. Sehr oft ist eine Operation nicht notwendig, stattdessen kann der Tumor mit verschiedenen Chemotherapiekonzepten ambulant behandelt werden", sagt Dr. Schmidt. Im Falle einer Operation, die nicht ambulant durchgeführt werden kann oder eines anderweitig notwendigen stationären Aufenthaltes bedarf, arbeitet das Urologische Zentrum eng mit den Fachkliniken in Bonn und Umgebung zusammen.

Damit es möglichst gar nicht erst so weit kommt, ist Krebsfrüherkennung und Vorsorge ein wichtiges Thema. "Die meisten, die zu uns kommen, haben Angst vor Prostatakrebs. Doch darum geht es nicht alleine. Es gibt noch eine Reihe weiterer wichtiger Maßnahmen wie die Kontrolle von Nieren und ableitenden Harnwegen oder des Hormonsystems. Auch der Vitaminstatus ist wichtig", erklärt Dr. Schmidt. Der Urologe empfiehlt Männern grundsätzlich eine jährliche Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr. Liegen jedoch familiäre Vorbelastungen vor, sollte ein Mann schon mit 40 Jahren eine urologische Praxis aufsuchen.

Harninkontinenz betrifft sehr häufig Frauen. Aber auch Männer und Kinder können damit zu tun haben. "Viele der Betroffenen kommen erst nach einer langen Leidensphase zu uns. Hier ist zunächst einmal ein ausführliches Informationsgespräch notwendig, bei dem wir so einfühlsam wie möglich vorgehen. Allerdings ist es für die erfolgreiche Behandlung wichtig, dass die Patienten uns genau schildern, in welchen Situationen die Blasenschwäche auftritt", erläutert Dr. Schmidt. Wenn notwendig, folgen Untersuchungen wie Ultraschall, Blasendruckmessung oder Blasenspiegelung. "Je nach Ursache gibt es heute vielfältige Möglichkeiten, die Beschwerden zu bessern und die Lebensqualität der Betroffenen wiederherzustellen", so Dr. Schmidt.

In den vergangenen Jahren haben Harnsteinerkrankungen deutlich zugenommen. Fast jeder 20. Bundesbürger ist einmal oder mehrmals in seinem Leben betroffen. Dabei können Harnsteine im gesamten Harntrakt vorkommen, als Nieren-, Harnleiter- und Blasensteine. Unter der Leitung von Dr. Schmidt bietet in diesem Fall das Deutsche Harnsteinzentrum Hilfe. Analyse der Steine, umfassende Programme zur Vorbeugung und vorbeugenden Nachsorge werden in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt angeboten, um das Risiko einer Neubildung von Harnsteinen möglichst niedrig zu halten. Dr. Schmidt: "Durch die auf wissenschaftlicher Basis hoch differenzierte Stoffwechselabklärung und Ernährungsberatung sind wir in der Lage, Harnsteinleiden ambulant und sehr effizient zu behandeln." 

Das Spektrum der Urologie ist sehr weit gefasst. Dazu gehören Erektionsstörungen beziehungsweise der erfolglose Kinderwunsch. "Auch in diesen Fällen sind wir der richtige und kompetente Ansprechpartner. Ich kann nur jedem, der solche Probleme hat, raten, diese nicht einfach hinzunehmen, sondern den Facharzt aufzusuchen und sich Hilfe zu holen", erklärt Dr. Schmidt. Die Behandlungsmöglichkeiten sind groß, je nach Ursache stehen verschiedene psychologische, medikamentöse, apparative sowie operative Verfahren zur Verfügung.

Auch Verhütung ist Thema im Urologischen Zentrum am Friedensplatz. Die sicherste Methode ist die Sterilisation (Vasektomie) des Mannes. Dr. Matthias Schmidt führt sie ambulant durch. "Der Eingriff ist sehr risikoarm und wir haben große Erfahrung darin", betont Dr. Schmidt. In der Regel gibt es keine Probleme und nach 20 bis 30 Minuten ist alles vorbei. "Jeder Mann, der mit dem Wunsch nach einer Sterilisation zu uns kommt, wird, ggf. mit Partnerin, von mir ausführlich beraten. Man muss wirklich dahinterstehen und wissen, dass der Eingriff nicht so leicht erfolgreich rückgängig gemacht werden kann, sonst mache ich es nicht", erklärt Schmidt. 

Im Urologischen Zentrum Bonn Friedensplatz sind Diagnostik und Therapie auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand. Über etablierte Therapieschemata hinaus wird in bestimmten Fällen eine Betreuung im Rahmen klinischer Studienprotokolle angeboten. Somit ist eine unmittelbare Nähe der Patienten zum aktuellen medizinischen Fortschritt mit Zugang zu neuen, vielversprechenden Therapeutika gewährleistet.

Die Ärzte des Urologischen Zentrums Bonn Friedensplatz sind in Forschungs- beziehungsweise Fortbildungsnetzwerke eingebunden und arbeiten in verschiedenen Qualitätszirkeln. Durch Weiterbildungen sowie eigene Publikationen garantieren sie ihren Patienten eine optimale Versorgung, die nachvollziehbar ist.